Noosa
Erfahrungsbericht: Ein Kurztrip von Southport nach Noosa Heads
Noosa Heads befindet sich in etwa 230 km Entfernung von Southport. Wir sind an einem sonnigen Tag um 9 Uhr morgens an der Gold Coast aufgebrochen. Nachdem wir Brisbane hinter uns gelassen haben – wir sind durch die Stadt gefahren, da diese Strecke zum einen schöner ist und wir uns somit zum anderen die Gebühren für die Schnellstraße gespart haben – sind wir bei Caboolture ein wenig ins Landesinnere eingedrungen, um die bekannten Glashouse Mountains zu sehen. Hier haben wir das viele Grün im Hinterland genossen und sind an einigen Seen vorbeigefahren und dann bei Caloundra wieder auf den Highway gebogen.
Übrigens passiert man auf dieser Strecke auch den Australian Zoo, der einen Besuch wert ist, bei dem man aber auch Geld und einiges an Zeit mitbringen muss, weshalb wir diesen nicht besucht haben. Bei Maroochydore lohnt es sich, an die Küste zu fahren.
Von hier an sind wir auf der Küstenstraße geblieben: Wunderschöne Häuser, kleine Läden, schöne Strände, das bezaubernde Meer und tolle Aussichtspunkte verschönern die Fahrt entlang der Sunshine Coast. Coolum Beach und Coolum Mountain liegen auf dem Weg – hier haben wir ebenfalls die schöne Landschaft genossen. Kurz darauf, gegen 16 Uhr, sind wir schon in Noosa Heads angekommen.
Der bekannte Ferienort an der Sunshine Coast lockt viele Touristen an.
Noosa bietet Besuchen schöne Strände, lange Promenaden, ausgezeichnete Restaurants und Hotels. Auf Grund der Bekanntheit und der Beliebtheit von Noosa Heads sind die Preise hier allerdings ein wenig höher als in den anderen Badeorten an der Küste der Sunshine Coast. Zudem ist Noosa vor allem für den Noosa National Park bekannt, in dem man sogar die Chance haben soll, Koalas zu Gesicht zu bekommen.
Wir sind zum Tea Tree Bay (Park Road) gefahren und haben dort den Tanglewood Track in Angriff genommen, um den Nationalpark zu erkunden. Und tatsächlich: Auf dem wunderschönen Wanderweg haben wir zwei Koalas gesichtet – hoch in den Eukalyptusbäumen zwischen den Blättern. Zuvor hatten wir noch gescherzt, dass derjenige, der einen Koala sichtet, ein Essen spendiert bekommt, weil wir es nicht für möglich gehalten hätten, einen freilebenden Koala zu sehen. Doch der Noosa National Park macht es möglich: wenn man hier die Augen offenhält und in den hohen Bäumen sucht kann man die scheuen Tiere zu Gesicht bekommen. Zurück sind wir auf dem Coastal Track, der durch schöne Strände und hohe Wellen beeindruckt hat. Die hohen Wellen bieten beste Voraussetzungen für Surfer. Surfer werden übrigens durch das Noosa Festival of Surfing in den Badeort gelockt, welches im März stattfindet.
Nächtigen kann man direkt in einem der vielen Hotels in Hoosa Heads aber auch im weniger lebhaften Noosaville, nur einige wenige Kilometer von Noosa Heads entfernt. Wir haben in einem schönen, sauberen Motel geschlafen, das sich direkt an der Promenade von Noosaville befindet. Mit unserer Unterkunft waren wir sehr zufrieden. Leider gingen die zwei Tage in Noosa Heads und Noosaville viel zu schnell vorbei. Nach den tollen Erfahrungen im Nationalpark sind wir zurück nach Southport gefahren.

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